Automatisierungstechnik – Das Blog

Hallo und Herzlichen Wilkommen!

Neue Zeiten in der Internetnutzung: Nicht mehr  Seiten mit festen Inhalten sind gefragt sondern aktuelle und interaktive Blogs machen sich in allen Bereichen des Internets breit. Inhalte sollen aktuell sein und es soll die Möglichkeit geben, ggf. auf bereits in der Vergangenheit veröffentlichtes Wissen zurückzugreifen.

Mit diesem Blog möchte ich auf Dauer über meine Arbeit berichten sowie Hintergrundinformationen zu meinen Automatisierungsprojekten liefern. Der Leser soll erfahren, welche Gedanken hinter diesem und jenem Projekt stecken. Das soll den Anwendern helfen und mögliche Interessanten aufmerksam machen.

Mit der Installation dieses Blogs ist nun ein Anfang gemacht. Nun muss das Blog wachsen. Und vielleicht entwickelt sich daraus eine lesenswerte Sammlung an Information und Gedanken und vielleicht auch ein aktiver Gedankenaustausch.

Georg Dahlhoff
Automatisierungstechniker
Am Sportfeld 29
D-55278 Mommenheim

Telefon: +49 6138 940041

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STEP 7 – Indirekte Adressierung

Für manchen erscheint die Indirekte Adressierung bei Step 7 als ein Buch mit sieben Siegeln. Dass es aber gar nicht so schwierig ist, möchte ich hier an einem Beispiel erläutern. Es gibt allerdings verschiedene Verfahren für das indirekte Adressieren, ich möchte allerdings nur 2 Varianten aufgreifen: Die Adressierung mit Pointer und den indirekten Aufruf eines Datenbausteins. Mit diesen beiden Varianten lassen sich die Möglichkeiten der indirekten Adressierung bereits voll ausschöpfen.

Zunächst mal eine Antwort auf die Frage, wozu überhaupt indirekt adressieren. Nehmen wir dieses Beispiel: Weiterlesen

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Liniensteuerung: Die Liniengeschwindigkeit

Im Prinzip ist es ganz einfach die Standard-Bandgeschwindigkeit einer Sortierliniensteuerung berechnet sich aus der Stückzahl der Artikel pro Minute, deren Durchmesser und einer zu definierenden idealen Lücke zwischen den Artikeln. Damit sind auch, je nach Größe der definierten Lücken, Reserven vorhanden, wenn mal ein Stau aufgearbeitet werden muss.

Standardformel für die Berechnung der Liniengeschwindigkeit in m/min:

Liniengeschwindigkeit = (Artikeldurchmesser + Lücke) x Anzahl der Artikel pro Minute / 1000
(Maßeinheit für Durchmesser und Lücke sind mm)

Nun ist man in der Glasindustrie bemüht, die Bandgeschwindigkeit möglichst niedrig zu halten, um einen optimalen und störungsfreien Ablauf zu erhalten. Wenn man also eine Lücke von 100% des Artikeldurchmessers wählt, sind die Transportbänder zwar ausreichend schnell, aber möglicherweise zu schnell für eine störungsfreien Ablauf, vor allem wenn die Linie mal vorübergehend nicht voll ausgelastet ist. Hier bietet die automatische Geschwindigkeitssteuerung eine neue Möglichkeit, die Bandgeschwindigkeit immer optimal zu halten. Hierzu müssen an der Linie mehrere Zähl-Lichtschranken angebracht werden, sinnvollerweise nach jeder Prüfmaschine, Weiche oder Zusammenführung. Diese Zähl-Lichtschranken können zweifach genutzt werden, einmal für statistische Auswertungen und für die Optimierung der Bandgeschwindigkeit des nachfolgenden Abschnitts. Weiterlesen

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Das einheitliche Bedienkonzept

Das einheitliche Bedienkonzept für alle Komponenten der Palettier- und Verpackungsmaschinen und Palettentransport-Anlagen hat sich schon seit den 1980er Jahren bewährt. Um eine möglichst gleiche Bedienung für alle Maschinengruppen zu ermöglichen, sind die Bedienelemente links immer funktionsgleich, die grau angedeuteten Bedienelemente stehen für individuelle Funktionen der jeweiligen Maschinengruppe zur Verfügung. Die Funktionalität hat sich im Laufe der Jahre nur unwesentlich geändert.

Zunächst die Belegung der Tasten:

1-Oben = Not-Aus-Taster
3-Oben = Leuchttaster rot: “Not-Aus / Sicherheitssystem”, Taster: Entsperren
4-Oben = Leuchttaster blau: “Störung”, Taster: Störung Quittieren

1-Mitte = Leuchttaster klar: “Automatik-Start” (Meldung Freigabe Automatik)
2-Mitte = Meldung grün: “Automatik” (Blinkend: Handbetrieb)
3-Mitte = Taster schwarz: “Funktion A”
4-5-Mitte = Display: Handfunktion, im Automatikbetrieb ggf. aktiver Zähler

1-Unten = Taster rot: “Stop” (Automatik aus, Störung quittieren)
2-Unten = Taster gelb: “Grundstellung” (2 Sek. Richtimpuls)
3-Unten = Taster schwarz: “Funktion B”
4-Unten = Taster schwarz: “Anwahl +” (Anwahl Handfunktion)
5-Unten = Taster schwarz: “Anwahl -” (Anwahl Handfunktion) Weiterlesen

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Handbedienung? Hinweg mit den vielen Tastern!

Eigentlich sollen unsere Maschinen ja automatisch arbeiten, und nicht von Hand gesteuert. Aber gelegentlich muss doch mal von Hand gefahren werden, z.B. bei Auftreten einer Störung , bei der Wartung oder beim Einrichten auf ein anderes Produkt. Und wenn nun eine Maschine viele große und kleine Antriebe hat, dann können das auf einem Bedienpult schon recht viele Taster werden, denn schließlich nutzt eine Handbedienung nur dann etwas, wenn man auch jede noch so kleine Bewegung manuell auslösen kann. Meistens werden es dann viel zu viele Taster, wenn man bedenkt, dass der Handbetrieb ja nur eine Ausnahme-Betriebsart ist. Weiterlesen

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